Fenster – Favoriten stehen fest

Vorentscheidung des Wettbewerbs um den Window Dresser Award 

Die Münchener Design- und Planungsagentur Heckhaus, die Geschwister Madamen und Jon Joseba Arakama aus Spanien (Aber Kirolak) sowie die Berliner Kommunikationsagentur Aletja sind im Finale des diesjährigen Wettbewerbs um den Window Dresser Award. Das wurde vergangene Woche beim offiziellen Kick-off-Event in Berlin verkündet. Die Gewinner des Wettbewerbs, den die Messe Premium Exhibition auslobt, dürfen im Januar 2013, parallel zum Mercedes-Benz Fashion Week Berlin, die Schaufenster des Kaufhauses Galeries Lafayette gestalten.

Aus nach Angaben der Messe “unzähligen Bewerbungen” wurden die drei Finalisten ermittelt, die jeweils ein Schaufenster des Berliner Modeladens F95 The Fashion Store für das Kick-off-Event gestalten dürfen. Bis zum 5. Oktober können Interessierte nun im Laden und online auf der Website der Messe für ihren Favoriten stimmen.

Zur Abstimmung steht die verträumte Origami-Kreation der Münchener Agentur Heckhaus. Produkt- Designerin Barbara Wild und Innenarchitektin Thema Schindler lassen Papier-Kraniche in das Innre des Ladens fliegen und verleihen so dem Fenster Tiefe: ein ruhiges und raumfüllendes Gesamtbild. Das Due Aber Kirolak – so heißt das Geschäft für Sportmode in Nordspanien, das Madamen und Jon Joseba leiten – geht mit einer Hommage an den Karneval in Venedig ins Renen. Spielerisch, mit Masken und Staffeleien, haben sie dasThema “Voyeur” umgesetzt. Die Berliner Agentur Aletja ist mit einem Spiegelkabinett, das Schuhe in den Fokus rückt, ins Finale eingezogen. Kommunikation-Designerin Katja Schulze und Architekt Alexander Kuhnert haben eine futuristische Raute geschaffen, die durch Reflexionen die Blicke der Passanten auf den Window Dresser Award vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Viel des Wettbewerbs ist es, Nachwuchskräfte im Bereich Visual Merchandising zu fördern. “Kreative Schaufenstergestaltung und innovative Dekoration sind heute so wichtig wie noch nie. Konkurrenz, Überangebot und Massenproduktion prägen das Bild der Shopping-Meilen weltweit”, sagten die  Verantwortlichen der Messe.

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